Der Gesundheitsökonom und Regierungsbrater Prof. Wolfgang Greiner äußerte sich in der WirtschaftsWoche zur Krise der Kliniken. „Wir bräuchten neue regionale Gesundheitszentren, wie wir das im Sachverständigenrat vorgeschlagen haben. Diese könnten für viele Krankheitsfälle an die Stelle von kleinen Krankenhäusern treten. Dort praktizieren Ärzte und Therapeuten unter einem Dach, dort gäbe es auch eine Handvoll Betten, in denen Patienten zur Beobachtung über Nacht bleiben können“.
Der Lösungsansatz heißt Zentralisierung der medizinischen Ressourcen.
Das vorliegende Konzept ist nach dem politischen Vorbild eines Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ) konzipiert und bündelt effektiv Ressourcen und Arbeit, so dass einerseits die Patienten umfassender versorgt werden können und andererseits die Rentabilität der ärztlichen Tätigkeit erhöht wird.
Ich betrachte diesen Wandel in der ambulanten Medizin als Chance unsere ärztliche Kompetenz in eine moderne Gesundheitsversorgung für unterversorgte Gebiete zum Vorteil unserer Patienten und auch der medizinischen Betreiber einbringen und neu aufstellen zu können.
Sie arbeiten ambulant als Hausarzt in der Rechtsform Ihrer Wahl. Es steht Ihnen frei als angestellter Arzt in einem inhabergeführten MVZ oder in der eigenen freiberuflichen Praxis ärztlich tätig zu werden. Sie betreuen ein Team von mehreren Physician Assistance (PA) und Arzthelfer*innen. Sie delegieren alle ärztlichen Routineaufgaben der ambulanten hausärztlichen Versorgung an die von ihnen eingearbeiteten Physician Assistance (PA). In der Versorgung von chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und in Zeiten einer Infektwelle können die Physician Assistance (PA) Ihnen das Leben in der Praxis erleichtern.
Durch die Einstellung von Physician Assistance (PA) erreicht das Hausarztzentrum neben der attraktiven und vielseitigen ärztlichen Tätigkeit eine drei- bis fünffach größere Fallzahlmenge bei gleichbleibender oder steigender Qualität der Behandlungen, ohne dass der Hausarzt in eine Überforderungssituation gelangt. Damit gewinnen Sie Zeit, sich um die wichtigen und schwierigen ärztlichen Aufgaben ihrer Patienten kümmern zu können.
Aber auch Kolleginnen und Kollegen können hier nach eigenem Ermessen nach der Praxisabgabe ärztlich tätig werden (Sekundärärzte). Dieser Umstand gewährleistet in diesem Konzept ein ärztliches Leistungsangebot anderer Fachrichtungen und damit besteht eine fachrichtungsübergreifende Behandlungsmöglichkeit.
Durch die ärztliche Mitarbeit am Therapie- und Präventionszentrum werden multimodale/multiprofessionelle komplexe Behandlungsprozeduren für die Patienten ermöglicht. Hier werden neben rezeptpflichtigen Leistungen aus der Physiotherapie wie manualtherapeutische Techniken, Massagen und die Krankengymnastik mit und ohne Gerät angeboten. Kurssysteme verschiedener Therapieausrichtungen und der REHA-Sport sind eine gute Ergänzung.
Das Cottage-Hospital ist für niedrigschwellige stationäre Versorgungsleistungen gedacht und ist eine Versorgungsstruktur zur Ambulantisierung von vormals stationären Leistungen. Die Leistungen im Sinne einer Praxisklinik sind in diesem Bereich mit der Hilfe der Betreiberstrukturen umsetzbar und erweitern das ärztliche Leistungsspektrum. Die poststationäre Versorgung ist eine willkommene Leistung im ländlichen Raum.
Mit der Einbindung eines lokalen ambulanten Pflegezentrums besteht darüber hinaus das Angebot von Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Aber auch die Möglichkeiten der Palliativ- oder Intensivpflege können hier zum Vorteil der Patienten qualitativ hochwertig umgesetzt werden. Die Pflegeangebote werden durch externe Anbieter der Region eigenverantwortlich erbracht und sind ein ergänzender Bestandteil der komplexen Therapieangebotes des Hausarztzentrums.
Das medizinische Wohnen ist ein durch Patienten gemieteter Wohnraum. Die Patienten erhalten die Möglichkeit, durch Hinzubuchen zusätzlicher Leistungen die eigene Lebensqualität zu verbessern. Da alle medizinischen Betreuungssegmente im selben Haus zur Verfügung stehen, ist die medizinische und pflegerische Versorgung im Bedarfsfall bequem nutzbar. Darüber hinaus können besondere Wünsche im Bereich der Reinigung, der Versorgung, der Betreuung oder im Essensservice individuell erfüllt werden. Diese werden dann durch externe Leistungserbringer vor Ort rechtlich eigenverantwortlich übernommen und organisiert.
"Wenn Sie als ärztlicher Kollege oder Kollegin nach Veränderungen in Ihrem Praxisalltag suchen oder für Ihren Praxisneustart eine Alternative zum herkömmlichen Praxisbetrieb wünschen, dann suchen Sie einfach den Kontakt mit mir. Ich werde Ihnen die Umsetzung dieses Konzeptes am Beispiel meiner Tagesklinik Manuelle Medizin in der Lutherstadt Wittenberg vorstellen und die Möglichkeiten des Betreibens erläutern. Ich möchte Sie gern nach Wittenberg einladen. Schreiben Sie mir bitte zwei Terminvorschläge für ein gemeinsames Treffen und Lassen Sie sich von diesen neuen Möglichkeiten unverbindlich überzeugen."
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