Die Strukturreform im stationären Bereich bietet die Chance, die ambulante Versorgung in unterversorgten Gebieten neu zu organisieren. Die Kassenärztliche Selbstverwaltung verliert derzeit an Durchsetzungsfähigkeit in ländlichen Regionen. Der Umbau leerstehender Krankenhäuser zu regionalen Gesundheitszentren (CONCEPThuus) ermöglicht der Selbstverwaltung, stabile, wirtschaftliche und patientenorientierte Versorgungsstrukturen aufzubauen und ihre Verhandlungsposition gegenüber Vertragspartnern zu stärken.
Stärkung der kassenärztlichen Selbstverwaltung durch den Aufbau regionaler Gesundheitszentren in leerstehenden Krankenhausgebäuden zur Sicherstellung einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen und wirtschaftlich tragfähigen ambulanten Versorgung.
Für den Kliniksektor bieten sich bei einer Mitarbeit zu diesem Konzept viele neue Möglichkeiten an. Unrentable kleine Krankenhäuser mit einer sehr kleinen Bettenzahl können unkompliziert geschlossen werden, ohne dass die Sicherstellung des Versorgungsauftrages in diesem Bereich gefährdet wird. Damit werden qualifizierte Mitarbeiter im ärztlichen sowie im pflegerischen Bereich frei und können in den Klinikzentren zur Sicherung der medizinischen Qualität zusätzlich eingesetzt werden. Die Kooperation im MVZ dieses Konzeptes und im Notdienst der Region ermöglicht die Einflussnahme und die Mitgestaltung der Versorgungssituationen am aufgegebenen Standort. Die stationäre Einweisung in die Klinik kann somit eigenständig durch Mitarbeiter der Klink, welche stundenweise im MVZ mitarbeiten und der ärztlichen Kollegen im MVZ des „CONCEPThuus“ weiterhin realisiert werden.
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